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Der erste Wurf meiner Homepage ist gemacht – doch damit nicht genug!

What’s next? Die nächsten, persönlichen Langzeit-Projekte sind v.a. die Entwicklung eines Chatbots („Virtual Me“) und Ausweitung meines Portfolios (NEU für UX Writing). Dazu kommt die Konzeption einer komplett neuen Website.

1-1. Chatbot / CUI: Hintergrund

Der Chatbot als textbasierte Form eines Sprachassistenten wird, ebenso wie Alexa & Co., zunehmend populär: nicht nur die Großen der Digital-Branche wie Google (vgl. Google Assistant) sind dabei, die Welt des Einzelnen durch persönliche Services auf Basis von kommunikativem Austausch einfacher zu gestalten – Fortschritte in Big Data & Machine Learning/AI machen’s möglich. Auch immer mehr Unternehmen ohne vergleichbare IT-Power wagen sich an den künstlichen Dialogpartner mit spezifischen Service-Domänen: mit dem „Jäm Bot“ von Jägermeister lässt sich ein persönliches Rap-Video erstellen, beim „Ulli“ kann man seine Pizza nachbestellen, oder sich von TMY.GRL durch die neue Tommy Hilfiger-Kollektion führen lassen, uvm. Während nicht wenige davon noch sehr auf Multiple Choice beschränkt sind, so können einige die halbwegs relevanten Nutzereingaben auch intelligent in den flexiblen Konversationsablauf mit einbauen, so z.B. der Tommy-Bot.

Woher kommt die wachsende Popularität?
1. Wandel in Mediennutzung: Die Zahlen der Messenger-Nutzung sprechen eine eindeutige Sprache: in Deutschland verwenden insgesamt 2/3 der Internetnutzer Messenger-Dienste – unter den 14-29-jährigen sogar 82% (vgl. akt. Umfrage von Bitkom). Schon letztes Jahr überholten in den USA die Messenger-Apps die Social Media-Sites (vgl. Analyse von BI Intelligence).
2. Optimierung der UX hinsichtlich Einfachheit & Personalisierung: statt sich innerhalb komplexer graphischer Oberflächen orientieren zu müssen, können die persönlichen Absichten direkt vermittelt und nur die gesuchten Infos/Aktionen als unmittelbare Reaktion erhalten werden.

Conversation with a Virtual Self - Copyright @ Tom Morris (giphy.com)
UX-Flow eines Chatbots - Copyright @ KiraSvitlana (dribble.com)
1-2. Chatbot / CUI: Gestaltung eines „Virtual Me“

Für mich ist die Entwicklung eines Conversational User Interfaces (CUI) die wahre Königsdisziplin für eine natürliche User Experience mit hohem Involvement-Faktor. Als Kommunikationslinguist kann ich meine theoretisch-analytischen Perspektiven und als UX Writer meine praktischen Ansätze nutzen, um „endlich“ formvollendetes Dialogdesign zu gestalten und Expertise darin auszubilden. Die technischen Möglichkeiten (für ein Basis-Modell) sind frei zugänglich! Ein guter Chatbot hat jedoch einen konkreten Nutzen für den Dialogpartner. Welcher könnte das im Kontext meiner Website sein? Aus meiner Sicht wäre der konsequenteste Ansatz, dir eine Unterhaltung mit meinem „virtuellen Ich“ zu ermöglichen: via Chat kannst du Informationen zu mir, meinem Leben, Interessen & vor allem zu meiner Arbeit erhalten. Der Zweck dieser Website wird also auf eine neue Interface-Gestalt übertragen und beide lassen sich alternativ zueinander nutzen.

Hast du schon Erfahrungen mit Chatbots oder Sprachassistenten gemacht?
Teile Sie doch in den Kommentaren!

UX Writing Portfolio
2. Ausweitung Portfolio

Auf der Startseite sind meine größeren Digital-Projekte zwar schon verlinkt – allerdings ist noch nicht bei allen auch tatsächlich Inhalt hinterlegt 😉 Hier gäbe es also noch Raum zur Ergänzung. Fast noch spannender, da projekt-übergreifend on-going, wäre ein Portfolio zum UX Writing: Welche Wordings, Microcopy und andere UI-Kommunikationselemente habe ich wie gestaltet oder optimiert? Welche Ansätze & Zielsetzungen steckten dahinter? Gab es Entwicklungsschritte z.B. aufgrund von User-Feedback? Welche Insights aus dem Arbeitsalltag oder zu allgemeinen Prozessen & Tools sind interessant, z.B. die Entwicklung eines UI Communication Guides?
(Portfolio-Daten sollten aus diverseren Gründen zu einem gewissen Grad geschützt sein und sind daher nur mit Passwort zugänglich. Auf Anfrage gebe ich das Passwort gern weiter. Spannende Findings zum öffentlichen Raum werde ich allerdings hier in den Insights posten.)

3. Neues Website-Projekt für Tourist Guide

Zukunftsorientierte Freelancer brauchen heutztage eine eigene Website! Mund-zu-Mund-Propaganda und „Profile“ auf relevanten Seiten im Netwerk sind eine Sache – ein persönlicher, professioneller Web-Autritt mit individueller Gestaltung und einzigartigen Contents eine ganz andere: Die beste Möglickeit, dem eigenen Business ein Gesicht zu geben.

Im engsten privaten Umfeld bietet es sich an, die nächste UX-Challenge anzugehen: eine Website für einen Freelancer in der Tourismus-Branche. 2015 fing er freiberuflich als Tourist Guide an und hat mittlerweile eine IHK-Zertifizierung und Touren durch ganz Europa. Erfolg und Kundenzuspruch wachsen stetig. Was noch fehlt ist die Verankerung seines Business in der digitalen Welt. Das bekommt er, zusammen mit einer geballten Ladung UX-Expertise. Und ich kann mich wiederum konzeptionell und gestalterisch „austoben“ und neue Wege gehen:
Die vielfältigen, internationalen Trips packend und interaktiv inszenieren und dabei seine persönliche Arbeitsweise heraustellen und Kundenperspektiven integrieren. Spannend!

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